Apps with love

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Wir vereinfachen den Menschen das Leben

Gross_klein-team

Der Name ist Programm: Bei Apps with love sind alle mit Lust und Leidenschaft dabei. Wir setzen auf Menschen, die zu uns passen. Abschlüsse kümmern uns wenig. Der Groove und die Fähigkeiten müssen stimmen, um Innovationen zu verwirklichen. Wir wollen den Menschen das Leben vereinfachen. Mit Tools, die wir selber benutzen.

Wir sind jung, unser Unternehmen verändert sich rasch. Unternehmensentwicklung gelingt, wenn die Mitarbeitenden mithelfen. Deshalb setzen wir auf eine Kultur, in der die Menschen im Zentrum stehen. Nicht die Diplome sind uns wichtig, sondern ob jemand zu uns passt.

Dabei ist nicht entscheidend, ob ein Softwareentwickler einen Informatikabschluss hat. Seine Fähigkeiten, sein Engagement und die Chemie müssen stimmen. So entstehen ein angenehmes Arbeitsklima und Spass am Job. Und das ist das wichtigste Kapital überhaupt.

Hohe Löhne und andere Leistungen können wir nicht zahlen. Also wollen wir unseren Mitarbeitenden Freiheiten in ihrer Job-Life-Balance gewähren. Konkret: Sie können ihre Arbeitszeiten und ihren Arbeitsort selber bestimmen und wir haben einen Arbeitsraum, wo alle an einem Tisch sitzen und so geballte Kraft entsteht, die zum Erfolg führt. Und Erfolg ist sexy – das spüren auch unsere Mitarbeitenden. Wir schaffen damit einen fruchtbaren Boden, auf dem wir Ideen sähen können, die über konzeptionelle Arbeit zu Innovationen heranwachsen.

Freunde schaffen Neues
Die Kultur des freundschaftlichen Umgangs kommt nicht von ungefähr: Unser Kernteam besteht aus den vier gleichberechtigten Gründern, die schon zuvor befreundet waren, teils schon seit ihrer Kindheit. Die Idee, ein Unternehmen zu gründen, entstand während Pokernächten und Game-Sessions. Wir wollten mit den Möglichkeiten, die uns die mobilen Technologien bieten, unser Leben und das weiterer Menschen vereinfachen. «Tools for Life» sollten es sein, solche Instrumente, die wir selber gerne haben möchten, und die es so noch nicht gibt.

Unterschiedliche Kompetenzen
Das Glück wollte es, dass wir ganz unterschiedliche und nützliche Kernkompetenzen mitbringen: Wir haben Till, einen Visionär. Er liebt es, Ideen in visuelle Konzepte zu verwandeln. Wir wissen Stephan, den Usability-Experten an Bord. Er ist am Puls der neusten Produkte, Sozialen Netzwerke und Apps. Zudem hat er die Anwenderfreundlichkeit der Produkte im Griff. Eine entscheidende Kompetenz bringt Oli mit. Er ist unser Softwareentwickler wie er im Buche steht. Begeistert nimmt er seit Kindesbeinen laufend neue Technologien unter die Lupe und verkaufte schon als 13-Jähriger seine erste Applikation für den C64. Und um die Kreativität unseres Teams in die richtigen Bahnen zu lenken sowie für die strategische Ausrichtung bin ich verantwortlich.

Von Idee zur Umsetzung
Den Schritt von der Idee zur Umsetzung zu wagen, ist Kern jeder Unternehmensgründung. Wir wollten nicht Ideen mit uns herumtragen, ohne deren Umsetzung wenigstens versucht zu haben. So ist über Produktideen und Kompetenzenmix im Sommer 2010 ein Unternehmen entstanden.

Mit den Produktideen hat sich rasch die Frage der konkreten Ausgestaltung unserer Zusammenarbeit gestellt. Für einen erfolgreichen Start brauchte es nebst der freundschaftlichen Kultur eine Organisation, die flexibel reagieren kann und so ihre Risiken im Griff hat. Und eine Strategie, die unsere kleinen personellen und finanziellen Mittel berücksichtigt.

Strategie folgt Kultur
Unsere Unternehmensstrategie setzt auf die Kernkompetenzen Konzept-, Design- und Softwareentwicklung und hat ein Fundament mit zwei Pfeilern: Nebst der Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten erledigen wir Auftragsarbeiten. Wir wollen möglichst grosse Unabhängigkeit und deshalb keine Kapitalgeber, die mitbestimmen (wollen). So finanzieren wir unsere Eigenproduktionen mit Aufträgen von Werbeagenturen und Unternehmen. Dies ist eine Gratwanderung: Die Zeit für Eigenproduktionen ist beschränkt, wenn wir Aufträge erledigen. Wir müssen mittelfristig aber unsere eigenen Ideen ins Zentrum stellen, um unsere Vision «Tools for Life» verfolgen zu können. Nicht zuletzt wegen der Kultur, die durch eigene Kreationen stärker gelebt wird.

Ohne Businessplan
Wir haben zur Erarbeitung der Strategie keine umfangreichen Markt- und Konkurrenzanalysen, Businesspläne und dergleichen gemacht. Wir wollten Gas geben, Ideen umsetzen. Der Markt verändert sich ständig und ist deshalb schwer überschaubar. Zum Beispiel kommen neue Plattformen wie WindowsPhone dazu. Es gibt heute mehr als genügend Nachfrage, um an die nötigen Aufträge zu kommen. Selbstverständlich kann sich dies ändern.

Trendige Mobilität
Vor knapp zwei Jahren haben wir begonnen, den Trend zu mehr Mobilität bewusst zu beobachten. In den letzten Jahren hat sich die Informations- und Kommunikationstechnologie in diesen mobilen Trend eingenistet. Sie ist dort nicht mehr wegzudenken. Zuerst waren es Walkmans, klobige Computer und Festnetztelefone. Dann tauchten die ersten Discmans, leistungsfähigeren Desktops und kiloschwere Handys auf, mit Telefonfunktion und sonst nichts. Der Discman ist dem MP3-Player, der Desktopcomputer ist einem Note-, Net-, Ultrabook oder einem iPad gewichen. Und die mobile Kommunikation wurde schon bald durch SMS, GPS und Internet revolutioniert. Das mobile Internet ist heute Standard, die wenigsten Handys kommen ohne Internetfähigkeit auf den Markt. Und dieser wächst im dreistelligen Prozentbereich in rasantem Tempo. Ebenso ist es bei den Apps, aber mit noch grösseren Wachstumsraten. Die Frage ist nur, wie lange noch, und was nachher kommt.

Augen und Ohren offen halten
Das Unternehmen weiterentwickeln ist eine Grundvoraussetzung, um nicht stehen zu bleiben und damit letztlich unterzugehen. Unser Antrieb ist natürlich nicht, sich vor dem Untergang zu retten. Wir schauen nach vorne und packen unsere Projekte mit Lust und Leidenschaft an.

Wir gehen davon aus, dass in Zukunft beispielsweise verstärkt auf Webtechnologien basierende Apps nachgefragt werden, da sie unabhängig vom Betriebssystem funktionieren. Im Moment sehen wir aber, dass die Benutzer häufig vom Look und Feel der Web-Apps enttäuscht sind, da sie an die Einfachheit und Klarheit der nativen Apps gewöhnt sind. Und sicher kommt andere Hardware auf den Markt, an die sich die heutige Software anpassen muss. Solche Entwicklungen versuchen wir über Tech-News, Blogs und social media stets im Auge zu behalten, um frühzeitig reagieren zu können. Ungeachtet, wohin uns die Reise führt: wir setzen auf unsere Konzept- und Designkompetenz, die uns von herkömmlichen Softwareunternehmen unterscheidet.

Gross werden und dabei klein bleiben
Wir entwickeln uns weiter mit dem Credo, gross zu werden und dabei klein zu bleiben: Wir haben ein gefestigtes Kernteam und greifen bei Bedarf auf ein Netzwerk von Unternehmen und Selbständigen zurück. Denn stetiges und übermässiges Wachstum ist kein Ziel, sondern ein Risiko. Der Zwang, zu wachsen, lenkt ab vom Sinn eines Unternehmens und gefährdet die Unternehmenskultur. Viele Start-ups scheitern am zu starken Wachstum.

Auf Kerngeschäft setzen
Die Lösung ist eine effizient kleine Betriebsgrösse mit der Möglichkeit, weitere Manpower dazu zu holen und sich damit virtuell zu vergrössern: Sobald ein Projekt die eigenen Ressourcen übersteigt, schliessen wir uns mit anderen Unternehmen zu einem Verbund zusammen. Darin können wir mit mehreren kleinen Unternehmen projektbasiert zusammenarbeiten und so wie ein grosses Unternehmen agieren. Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenz, sondern als Projektpartner. Jeder kann sich auf das Kerngeschäft und die Weiterentwicklung seines Angebots konzentrieren. Wir treten eigenständig auf, verfolgen unsere Kernkompetenzen und managen nebenbei weiterhin unsere eigenen Kunden und Projekte. Wir bleiben so klein und flexibel, sind aber kompetent und schlagkräftig. Wir können uns besser an Marktsituationen und Projektanforderungen anpassen, als ein grosses Unternehmen. Und wir wachsen und schrumpfen dynamisch und gezielt. Wir nennen das “Unternehmen mit Gangschaltung”. Klassische Werbeagenturen müssen sich entscheiden, dieses Know-how selber aufzubauen oder an spezialisierte Unternehmen wie Apps with love auszulagern.

Vertrauen als Grundvoraussetzung
Klar, auch diese Strategie birgt ihre Risiken. Wir sind beispielsweise auf verlässliche Partner angewiesen und müssen immer wieder neue kennenlernen. So ist Vertrauen eine der wichtigsten Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Gegenüber Partnern, Mitarbeitenden und Freunden.

Dieser Artikel ist erschienen im Kundenmagazin der Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft, im Februar 2012.

Das Unternehmenskonzept “Unternehmen mit Gangschaltung” als PDF.


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