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App Trends Illustration Keyvisual Apps with love Blog
Freitag, 11. Mai 2018 / Gepostet von Michael Schranz

15 APP MARKT UND TECHNOLOGIE TRENDS

Wir werden immer wieder nach den größten App- und IT-Trends gefragt und ob es wohl Sinn machen würde, in diese zu investieren. Da der Software- und im speziellen der App-Markt extrem dynamisch ist und wir weder in Karten lesen können, noch übermenschliche Kräfte besitzen, können wir natürlich niemandem die Verantwortung für einen Investitionsentscheid abnehmen. Doch durch unsere Nähe zum Markt, eigene Innovationsbestrebungen und unsere Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren Softwareentwicklung, können wir die wichtigsten Trends einschätzen und Potentiale aufzeigen.

Um zu sehen, wo die Trends in ihrer Entwicklung stehen, hilft immer auch ein Blick auf Gartners Hype Cycle.

Gartner Technology Hype Cycle 2017

Gartners Hype Cycle for emerging technologies 2017
Source: Gartner Identifies Three Megatrends That Will Drive Digital Business Into the Next Decade August 15, 2017

Smartness Einer der wohl größten globalen Trends, welcher natürlich einen starken Einfluss auf viele der hier beschriebenen Sub-Trends hat, ist SMARTNESS. Unter Smartness im Zusammenhang mit Digitalen Produkten versteht man in der Regel, dass die App oder sonstige Software sich eben intelligent verhält und smart auf die Interaktionen des Nutzers reagiert. Dahinter kann eine ausgewachsene künstliche Intelligenz (AI) stehen oder einfach ein cleverer Algorithmus. Die Interaktionen zwischen Mensch und Maschine werden in Zukunft immer smarter bzw. schlauer werden und dank maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz werden digitale Produkte in naher Zukunft auch selbst fähig sein, Probleme zu lösen, aus Fehlern zu lernen und auf diese Weise sich stetig zu verbessern.

Image Credits: Einstein Caricature by Donkey Hotey
Image Credits: Einstein Caricature by Donkey Hotey

TREND 1: Blockchain Technologien in Apps

Der Hype um die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und weiteren hat natürlich auch zu großer Aufmerksamkeit rund um die zugrunde liegende Blockchain-Technologie geführt. Die Idee der Blockchain ist definitiv die größere Innovation als der Bitcoin selbst. Gerade in der Schweiz mit dem Crypto-Valley rund um Zug hat sich eine regelrechte Goldgräberstimmung breit gemacht. Es vergeht kaum eine Monat, ohne dass wir mindestens eine Anfrage für eine Mobile App mit Integration von Blockchain-Technologien erhalten. Die Blockchain kann als Alternative zu traditionellen mBaaS (mobile Backend as a Service) Systemen, vor allem zum Lösen von Challenges rund um “distributed vs. centralized ledger” verwendet werden. Es besteht die Herausforderung der Synchronisation von Transaktions-Einträgen über weit verteilte Mobile Users. Einige sehen die Blockchain als mögliche Lösung für das Management der Benutzerauthentifizierung und natürlich auch für Finanztransaktionen zwischen Usern. Mit Sicherheit wird sich dieser Trend 2018 und 2019 weiter verstärken und im Markt werden bald gute und schlechte Beispiele von Apps gespickt mit Blockchain Technologien zu sehen sein. Uns (Apps with love) faszinieren diese neuen Möglichkeiten, welche die Blockchain-Technologie mit sich bringt und wir freuen uns natürlich jederzeit über neue Ansätze, Ideen und Business Modelle basierend oder in Verbindung mit der Blockchain.

«Blockchain is a technology that will change the way we’ve organised trust and consensus in our society. Blockchain today is like internet in 1993: a decade from now you’ll wonder how society ever functioned without it, even though most us barely know what it is today.»

— by Cryptocruch

TREND 2: Maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI)

Ein weiterer Monster-Trend, der uns in den nächsten Jahren definitiv beschäftigen wird, ist die Smartness per se. Apple hat mit der CoreML Library (Bibliothek) eine „Machine Learning“ Plattform extra für iOS 11 entwickelt und dadurch das Thema für den App-Bereich stark gepusht. Das CoreML Paket kommt mit fix fertigen Machine Learning Modellen wie z.B. Objekt Tracking, Text Erkennung, sowie Bilderkennung und Registration daher. Diese Plattform bietet iOS Entwickler eine neue Möglichkeit, “Machine Learning” Technologien in Apps zu integrieren. Wir erwarten, dass Apps in den nächsten Jahren um einiges schlauer werden und der Trend von künstlicher Intelligenz (KI) in Apps definitiv noch einige Jahre anhalten und sich stark weiterentwickeln wird. Bereits heute werden zum Beispiel in der UBER App für die Analyse von Nutzerdaten und darauf gestützte Aktionen wie z.B. Empfehlungen für Endnutzer smarte Technologien eingesetzt.

Illustration eines künstlichen neuronalen Netzes - KI
Illustration eines künstlichen neuronalen Netzes - KI

TREND 3: 5G kommt und ist “sauschnell”!

2018 werden wir erstmals mit diesem Technologiesprung in der Telekommunikationsbranche in Berührung kommen. Bis 5G mehr oder weniger flächendeckend in Europa, Amerika und Asien ausgerollt sein wird, vergehen jedoch sicherlich noch einige Jahre. Was macht diese neue Übertragungstechnologie so speziell? Nun, abgesehen davon, dass sie eine rund sechzig mal schnellere Datenübertragung als die aktuellen 4G Netzwerke ermöglicht, ändert sich nicht viel. Eine 60x schnellere Datenübertragung hat jedoch einen grossen Einfluss auf die Mobile App Ökonomie und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Mit einer solchen Geschwindigkeit kann eigentlich die ganze App aus der Cloud heraus bedient (gestreamed) werden und muss gar nicht mehr auf einem Device installiert werden.

«5G will be the neural network of the physical world. »

— Dr. Wen Tong, Huawei Fellow, Head of Wireless Research and Head of Communications Technologies Laboratories

TREND 4: Augmented Reality und Virtual Reality

In ausgewählten Bereichen wie der Bildung, der industriellen Produktion, im Gaming, der Medizin, der Kommunikation werden Augmented Reality (erweiterte Realität) sowie Virtual Reality (virtuelle Realität) Applikationen stark zunehmen. Sobald es dann auch wirklich gute und bezahlbare Wearables gibt, welche sowohl bequem zu tragen als auch ästhetischen Ansprüchen genügen und dich nicht gerade zum „Vollidioten“ oder „Glasshole“ degradieren, wird dieser Bereich wohl wachsen. 2017 versuchte Google Glass mit Google Glass 2 ein Comeback, wobei dieses Mal klar auf industrielle Kunden fokussiert wurde. Nebst einem Wachstum von AR / VR und MR (Mixed Reality) Applikationen wird in den nächsten zwei Jahren garantiert auch die Anzahl an Wearables Produzenten nochmals stark ansteigen. Der erste VR-Hype ist jedoch auch ein wenig abgeklungen und die noch ungelösten Probleme dieser Technologie treten zutage bzw. erreichen die Realität. Die heute erhältlichen VR-Brillen versprechen vollständiges Eintauchen in eine VR-Welt, übernehmen dabei aber nur den optischen Teil, und auch diesen nur innerhalb gewisser Grenzen. Zusammen mit dem noch hohen Tragegewicht ergibt sich eine ziemlich unvollkommene Illusion, deren gesundheitliche Aspekte noch gar nicht bekannt sind.

TREND 5: Die Cloud ist zurück

Die Cloud war wohl das meist benutzte Wort von IT-Berater/Innen und IT-Verantwortlichen zwischen 2014 - 2016. Die Cloud war zuerst ein klassischer Hype auf dem Cycle von Gartner und ist nun erwachsen geworden. Gemäss Cisco VNI Global Mobile Forecast (2015-220), wird 89% des gesamten mobilen Internetverkehr im Jahr 2018 über Cloud-Apps generiert! Das Wachstum von Mobile Backend as a Service (mBaaS) hat es einfacher gemacht, Daten vom Mobile in die Cloud und wieder zurück zu transferieren.

TREND 6: MAPM - Mobile Application Performance Management

Bereits 2017 gestartet wird sich der Trend mindestens bis 2019 hinziehen. Bei MAPM es geht darum, das Maximum aus Apps über den gesamten Lebenszyklus herauszuholen und diese ganzheitlich zu betrachten. Vorbei sind die Zeiten als es ausreichte, eine App zu entwickeln, in den App Store zu stellen und zuzuschauen wie die App genutzt wird. In der Vergangenheit wurde oftmals die technische Performance von Apps vom wirtschaftlichen Erfolg getrennt betrachtet. Zu lange kümmerten sich Entwickler „nur" um einen sauberen und stabilen Code, Designer um ein schönes Interface und die Marketers waren für die Verbreitung, Nutzung und den wirtschaftlichen Nutzen der App verantwortlich. Der App Markt wurde erwachsen, die Erwartungen von App Usern sind heute viel höher und die Toleranz für “nicht perfekte" Apps viel tiefer als noch vor wenigen Jahren. Eine etwas fehlerhafte App mit einem mangelhaften Design, langen Reaktionszeiten und Abstürzen hat heutzutage keine Chance mehr. Nebst technischer Perfektion ist Smartness in Form von Kontextualisierung, Individualisierung, Interaktionen, Big Data Analytics, Mobile CRM, und echtem User-Engagement gefordert. Nur mit innovativen Monetarisierungsstrategien, schlauen Win-Win-Win Weiterempfehlungsprogrammen (App Referral Programs), sowie App Indexing und Deep Linking für mehr Visibilität, Traffic, Conversion und Loyalität, hat man heute im stark umkämpften Mobile App Markt eine Chance auf langfristigen Erfolg. Damit es gelingt, den App Usern das passende Erlebnis zum richtigen Zeitpunkt zu bieten und sie auch langfristig als engagierte User zu halten, ist es zwingend nötig, den gesamten App Life-Cycle zu managen. Entwicklertools und Plattformen, welche ein gesamtheitliches Lifecycle Management und MAPM Services bieten, werden in den nächsten Jahren stark wachsen.

TREND 7: Schlaue Chatbots und Sprachassistenten

Chatbots und Sprachassistenten schleichen sich langsam (und subtil) in unseren Alltag ein. Die Verfügbarkeit und Nutzung von schlauen oder weniger schlauen Chatbots ist von Land zu Land und Kontinent zu Kontinent ziemlich verschieden. Während in Asien (Japan, China, Südkorea) und den USA Chatbots bereits stärker verbreitet sind, kommen sie in Europa erst so richtig auf. Etliche Entwickler, aber auch Anwender mögen Chatbots, weil sie kein „kompliziertes" User Interface Design umsetzen, respektive lernen müssen, sondern einfach wie „gewohnt“ in einem sogenannten “Conversational Interface” chatten können. Meistens wird zumindest hierzulande noch in schriftlicher Form kommuniziert, aber immer öfters kann auch über Spracheingabe und entsprechende Spracherkennungssoftware interagiert werden. Sprachassistenten wie Siri, Alexa, Google Assistant und Cortana beinhalten auch schlaue Chatbots mit künstlicher Intelligenz und sind mit selbstlernenden Algorithmen angereichert. Google-CEO Sundar Pichai stellte auf der Google I/O "Duplex" vor. Die Idee hinter Google Duplex ist, dass der Google Assistant den Usern in Zukunft gewisse Anrufe erledigen können soll. Anwender sagen dann z.B: "Hey Google, reserviere mir für heute Mittag ein Tisch für vier Personen im Tibits." Der smarte Chatbot (die KI) würde sich daraufhin die Telefonnummer vom Tibits suchen, anrufen, die Tischreservierung besprechen, den Termin vereinbaren und dann im Kalender des Users speichern. Laut dem "Wired Magazine" stahl diese neue künstliche Intelligenz "Duplex" mit dem schon fast gruseligen Anruf den anderen Themen der Google Konferenz die Show. Das Thema Chatbots innerhalb von Apps, auf Websites und in Sprachassistenten wird uns die nächsten Jahre sicherlich noch stärker beschäftigen. Mehr über Chatbots gibt es in einem früheren Beitrag auf dem Apps with love Blog zu lesen.

Chatbot and conversational interface design Elia Palme / Chatbots Magazine
Image Credits: Elia Palme / Chatbots Magazine

TREND 8: Games & Gamification

Der Trend von Gaming und der Spielifizierung (Gamification) von allerlei Aktivitäten ist sicherlich nicht neu, aber wird uns noch die nächsten Jahre begleiten. Menschen lieben das Spielen auf dem Smartphone und diese Spiele werden immer wie mehr und immer besser. Dank technologischen Weiterentwicklungen von AR/VR (Beispiel Pokémon), high-speed mobile Internet (5G), künstlicher Intelligenz und extrem schnellen Prozessoren, können immer bessere Erlebnisse ermöglicht werden. Bisher langweilige Aktivitäten und Prozesse können durch Gamification spannend und interessant gemacht werden. Auch im allgemeinen Businessalltag setzen sich immer mehr Gamification Elemente durch.

TREND 9: Google AMP - make the web faster with Google

Das Accelerated Mobile Pages (AMP) Projekt ist eine durch Google angeführte Open Source Initiative, welche zum Ziel hat Webpages für die mobile Nutzung zu optimieren und damit das Web für seine Enduser mit Smartphones schneller zu machen. AMP optimierte Seiten können auch für das App Indexing verwendet werden und bieten damit dem Endnutzer direkten Zugang zu App Inhalten via mobile Browser. AMP unterstützte Seiten werden in den nächsten zwei Jahren wohl zum Standard in der Web Entwicklung. Apps können zu einer AMP Site konvertiert werden, um den maximalen Nutzen aus dem mobile Web herauszuholen. Mehr Infos dazu finden sich im Web: you’d better get on it

«If our site takes a long time to load, it doesn’t matter how great our journalism is, some people will leave the page before they see what’s there.»

— The Washington Post / Aus der Fallstudie über Google AMP

TREND 10: Google Instant Apps

Bereits 2016 durch Google vorgestellt und ausgerollt, erwarten wir 2018 und 2019 ein starkes Wachstum der sogenannten Instant Apps. Instant Apps ermöglichen es, Inhalte und teilweise sogar Funktionen von Apps zu nutzen, ohne dass diese heruntergeladen werden müssen. Instant Apps können im Browser betrachtet und genutzt werden. Dies führt nicht nur zu einem überzeugendem Nutzungserlebnis sondern ermöglicht auch, dass Inhalte in den Suchalgorithmus von Google indexiert werden und stellen dadurch einen wichtigen Aspekt für SEO dar. Damit eine Instant App entwickelt werden kann, bedarf es dem App Indexing und Deep Linking, welches weiter unten auch als Trend beschrieben wird.

Jonathan Karmel

«25 percent more clicks on store listing pages and more than 30 percent of users install the game from the instant experience.»

— Jonathan Karmel, product manager for Google Play Instant

TREND 11: Progressive Web Apps (PWAs)

Progressive Web Apps sind plattformneutrale auf HTML5 Technologie basierende Apps, welche ähnliche Eigenschaften wie native Apps mitbringen. Der Vorteil von PWAs gegenüber nativen Apps ist es, dass diese Webapps nicht für jede Plattform einzeln programmiert werden müssen und von Endnutzern ohne Download direkt im mobile Browser funktionieren. PWAs sind jedoch je nach Browser (z.B. Safari) noch sehr limitiert und kommen an die Performance und Qualität von nativen Apps noch nicht heran. Dies könnte sich jedoch in den nächsten zwei Jahren definitiv ändern. Je nach App Art und Nutzungskontext empfehlen wir unseren Kunden bereits heute, eher eine PWA als zwei native Apps (iOS, Android) zu entwickeln.

«Progressive Web Apps sind die nächste natürliche Entwicklungsstufe des mobilen Internets.»

— CEO Magento, Mark Lavelle

TREND 12: App Indexing & Deep Linking

Die Grenzen zwischen native Apps und Webapps werden durch App-Indexing und Deep Linking aufgeweicht. App Indexing ermöglicht (analog Instant Apps), dass App Inhalte durch den Google Suchalgorithmus indexiert werden und somit die indexierten App-Inhalte direkt im mobilen Browser konsumiert werden können. Durch Deep Linking können User direkt in die App zum entsprechenden Inhalt geführt werden. Der Browser und im Speziellen die Google-Suche wird damit zu einem neuen direkten Zugangsportal für native iOS und Android Apps.

TREND 13: Enterprise Apps und Enterprise Mobile App Management

Enterprise Apps, welche nicht öffentlich in den Stores erscheinen, sondern für die interne Nutzung bestimmt sind, liegen weiter hoch im Trend. Oft handelt es sich dabei um die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen, besseren Arbeitstools für Mitarbeiteende und einem mobilen Zugang zu allen wichtigen, internen Informationen, egal wo und wann, via Smartphone. Immer mehr Firmen haben ihren eigenen Enterprise App Store, in dem Mitarbeitende die unternehmenseigenen Apps sicher und einfach herunterladen können. Damit hierbei auch die nötige Sicherheit und Kontrolle ermöglicht werden kann, werden sogenannte Mobile Device Management (MDM) oder auch vermehrt Mobile Application Management (MAM) Services genutzt. Diese Dienste ermöglichene das einfach und sichere Verteilen der Apps an definierte interne Nutzergruppen und können teilweise sogar auf die Devices der Mitarbeitenden zugreifen und Apps fernlöschen, falls (Ex-)Mitarbeitende nicht mehr zur gewünschten Nutzergruppe gehören. Apps with love hat für das Verteilen von (Beta)Apps an geschlossene interne oder auch externe Nutzergruppen ein eigenes Tool namens Updraft App Delivery entwickelt. Damit können wir die Anforderung, einfaches Verteilen von Apps ohne App Store, sowohl für das Betatesting, als auch für eine rein interne Nutzung bei unseren bestehenden Kunden, erfüllen.

Updraft App Delivery by Apps with love

TREND 14: Mobile Security & DSGVO Compliance

Die Sicherheit einer App und allfälliger Nutzerdaten ist und bleibt ein wichtiges Thema. Das Datenleck bei Facebook und natürlich vor allem auch die Inkraftsetzung von GDPR / DSGVO verstärken den Fokus auf einen sicheren Umgang mit Nutzerdaten. Die Integration von mehr Sicherheits-Features bereits in frühen Phasen der Software Entwicklung wird früher oder später zum Standart werden. Auch Konsumenten werden mehr darauf achten, dass sie sich eine App herunterladen, welche ihnen die nötige Sicherheit und ein gutes Gefühl von Datenschutz vermitteln.

«The GDPR is set to be one of the most impactful pieces of data legislation in a generation. All businesses, large and small, will have an obligation to ensure they are compliant with this complex law when it comes into effect.»

— Industry statement von affilinet, Awin, CJ Affiliate, Rakuten, Skimlinks, Impact Radius, et al.

TREND 15: Internet der Dinge (IoT)

Das Internet der Dinge wird zum Teil unseres täglichen Lebens. Die Verbindung von physischen (smarten) Geräten mit Smartphones und dem Internet kann das Leben der User stark vereinfachen. Es geht nicht lediglich darum, dass das Smartphone zum Remote-Controller der Musikboxen wird, sondern um die Verbindung und Kommunikation von allem mit allem, wo es Sinn macht. Schon bald wird der Kühlschrank den wöchentlichen Einkauf beim Online-Händler selbst erledigen und ich kann über das Smartphone lediglich noch das OK zur Bestellung abgeben. Mit dem Startup Hubware AG konzipieren und entwickeln wir ein All in one Smarthome System, welches dich nicht nur sämtliche smarten Geräte im Haus steuern lässt, sondern Aufgaben auch automatisch ausführt.

Nachfolgend ein kurzes Video, welches aufzeigt was SARAH schon alles kann.

Natürlich gibt es auch skeptische Stimmen zum Internet der Dinge, welche man nicht einfach ignorieren sollte. Je mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind, umso mehr Daten über und von uns werden generiert und oftmals in den Clouds gespeichert. Dabei kommen automatisch auch Sicherheitsbedenken und die Frage auf, was mit all den Informationen welche über unsere persönlichen smarten Gadgets gesammelt und "irgendwo" gespeichert werden, passiert.

Die Steigerung der persönliche Bequemlichkeit durch die smarte Verbindung von Geräten bedeutet natürlich auch, dass man bereit sein muss gewisse Daten freizugeben.

Wer weiss, vielleicht werden wir bald unsere Kleider, Schuhe, Taschen, Autos u.v.m. mit dem Internet der Dinge verbunden haben und finden es genau so normal, wie heute fast alle ein Smartphone in der Tasche zu haben. Ganz sicher ist, dass IoT definitiv viele neue Möglichkeiten bietet und die Software Industrie in den nächsten Jahren zusätzlich pushen wird.

Nutzerzentrierte agile Produktentwicklung

Kein eigentlicher Technologie-Trend jedoch ein Trend in der Entwicklungsmethodik für digitale Produkte wie Apps und Co ist die nutzerzentrierte Produktentwicklung. Durch die Maturität des Marktes bringen es nur die besten Ideen und Umsetzungen zum Erfolg. Langsam aber sicher wird im Markt verstanden, dass die besten Ideen nicht unbedingt rein in-house entstehen und bei der Umsetzung dieser Ideen ein Involvement der Zielgruppe sowie eine agile Vorgehensweise auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Der Bedarf an User Research Aktivitäten nimmt bereits in der Konzept-, Design- und Entwicklungsphase spürbar zu und wird auch während des gesamten Produkt Lebenszyklus in Zukunft mehr Gewicht erhalten. Mehr zum Thema User Research haben wir in folgendem Blogs geschrieben: User Research in der App Entwicklung.

Human Centered Design Prozess

«Empathy is at the heart of design. Without the understanding of what others see, feel, and experience, design is a pointless task.»

— Tim Brown, CEO of the innovation and design firm IDEO

In Technologie Trends investieren?

Für einen Entrepreneur in der App Ökonomie ( = Appreneur) ist es sicherlich bedeutsam, die neusten Entwicklungen zu kennen und bei der Konzeption und Entwicklung eines digitalen Produkt diese Trends und damit einhergehende neue Möglichkeiten zu nutzen. Vorausgesetzt natürlich, dass es zum Projekt, der Zielgruppe und dem erwünschten Nutzen passt. Für bestehende Organisationen von klein bis gross sind Technologietrends sicherlich insofern zentral, um basierend darauf die digitale Transformation in die richtige Richtung zu lenken und durch den Einsatz neuer Technologien einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erwirken. Hierbei ist es wichtig, aber nicht nicht immer einfach, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, wenn man den Fokus auf neuste Technologien setzt. Der Umsatz im Apple App Markt ist 2017 um fast 30% gegenüber 2016 gestiegen. Jährlich nimmt die Anzahl der Smartphone- und Wearable-User zu, welche mit dem mobilen Internet verbunden sind. Die gesamte IT-, Software- und App-Wirtschaft wächst weltweit stark. In diese Wirtschaft zu investieren, ist sicherlich kein falscher Entscheid.

Für diesen Beitrag verwendete Quellen und weiterführende Links

IDEO, Innovation und Design Firma über die Innovation

Eine Fallstudie von "The Washington Post" über Google AMP

Das Chatbots Magazin

Gartners Emerging Technology Hype Cycle 2017

Raia Hadsell von DeepMind über progressive neuronale Netze

Mehr Über das Google AMP Projekt

UX und User Research Schulungspräsentation von Apps with love

Michael Schranz

Michael Schranz

Head of Business Development

Hier bündelt sich übermenschliches Marketing- und Business-Know How in einer Person. Zwei grüne Daumen und eine Vergangenheit als Maurer machen ihn zum Survivor of the fittest. Aber vorsicht, er beherrscht nicht nur die Kunst des Speed-Pitching und Public Speaking, sondern auch die des Filibusters.

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