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Donnerstag, 21. April 2016 / Gepostet von Stephan Klaus

PATROUILLE DES GLACIERS APP - SPITZENSPORT FÜR DIE ENTWICKLER

Seit nun fünf Jahren wird die Swisscom Patrouille des Glaciers App durch Apps with love designed, entwickelt und während der Rennzeiten überwacht. Die PDG ist nicht nur sportlich gesehen ein sehr hartes Rennen, sondern auch für die Entwickler von Apps with love eine Art Marathon.

Die Patrouille des Glaciers führt an zwei Renntagen mit über 53 Kilometer von Zermatt nach Verbier, mit einer Kurz-Variante ab Arolla. Über 1500 3er-Teams kämpfen um den Sieg in diesem Wettkampf, in welchem hochalpines Können und Ausdauer matchentscheidend sind.

Das Rennen findet mehrheitlich in der Nacht statt, unsere Infrastruktur überwachen wir deshalb von zuhause aus am Küchentisch.

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WAS BIETET DIESE APP ÜBERHAUPT?

WIESO IST DIESE APP EINE CHALLENGE FÜR DIE ENTWICKLUNG?

Die Grösste Herausforderung stellt die Echtzeit-Verarbeitung der verschiedenen Datenquellen und die Bereitstellung dieser Daten an die Apps. Neben den auf die Millisekunde genauen Daten der Zeitmessung verarbeiten wir laufend die Positionsmeldungen der Teams welche auf der Strecke laufen. Jedes Team trägt einen GPS-Tracker auf sich, welcher alle zwei Minuten die aktuelle Position per SMS an das Backend der App verschickt. Hier werden die Positionsdaten plausibilisiert und wenn nötig korrigiert, denn das GPS-Signal kann im Gebirge durch Reflektionen an Felswänden stark verfälscht werden. Die Korrektur erfolgt aufgrund historischer Daten von vorauslaufenden Teams und dem ersten Renntag, sowie den Live-Daten der Zeitmessung. Die Teams werden dabei immer auf der Strecke platziert, selbst wenn das GPS-Signal weit neben der Strecke liegt. Diese Technik birgt Optimierungspotential, ist aber ein guter Anfang und ist aus unserer Sicht der richtige Mix aus historischen und Live-Daten.

Die GPS-Tracker sind ein wichtiges Sicherheitselement für die Rennleitung, welche über ein Web-Interface die rohen Positionsdaten der Teams einsehen kann. Erscheint beispielsweise ein Team nicht wie erwartet an einem Checkpunkt, oder hat dieses sich im Nebel verlaufen, kann es so rasch wieder aufgefunden werden. Die Tracker verfügen dazu über einen SOS-Knopf, mit welchem ein Team eine Telefonverbindung zur Rennleitung aufbauen kann.

Nebst der hier beschriebenen Challenge der genauen Ortung und für die App-User verständlichen Darstellung der Teams auf dem Kartenscreen ist die Netz- und auch Serverinfrastruktur ein ganz wichtiger Teil für ein gutes Nutzererlebnis. In Gebieten, in welchen die Netzverfügbarkeit normalerweise kaum existiert, wird diese durch Swisscom zuverlässig sichergestellt, indem entlang der Strecke temporäre Mobilfunkantennen montiert werden. Nur durch diesen enormen Infrastrukturaufwand, welcher primär für die Sicherheit der Teams geleistet wird, ist es überhaupt möglich, dass die GPS Tracker der Teams ihre Positionsdaten an das Backend der App senden und damit eine Live-Verfolgung der Teams ermöglicht wird.

HIER EIN PAAR ZAHLEN ZUR PDG APP 2016 IM ÜBERBLICK:

Anzahl User 2014 = 70’000

Anzahl GPS-SMS = 500'000

Anzahl Team Follow = 150'000

Anzahl Glückwünsche = 12'000

EIN WICHTIGES TOOL FÜR DIE VERANSTALTER:

“Die App der PDG vermittelt dem Nutzer das Gefühl, live dabei zu sein. Es bietet neben Facebook und Webseite einen zusätzlichen Kanal, um über die PDG zu informieren. Insbesondere die Kombination von Zeitmessung und GPS-Tracking, und deren Darstellung in einer App stösst auf grosses Interesse am härtesten Teamwettkampf der Welt.”

— Mark Hauser, Stv. Chef Kommunikation der Patrouille des Glaciers

Wir freuen uns sehr, dass auch 2016 Rennen stattgefunden haben und wir mit dieser App vielen Fans, Familienmitgliedern und Bekannten der Patrouillen ein echtes Gefühl vom “Dabeisein” vermitteln konnten.

PIPPA MIDDLETON UND DER KRONPRINZ FREDERIK AUCH AM START

Eine starke Leistung auch von Pippa Middleton und dem Kronprinz Frederik von Dänemark bei der diesjährige Patrouille des Glaciers. Auch ihnen konnte man mit der App auf schritt und Tritt folgen und Glückwünsche senden. Pippa hatte mit über 7'000 Follower am meisten Fans.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Projektteam der Swisscom für die Realisation dieser aussergewöhnlichen App. Leider konnte das Rennen am Samstag aufgrund der schwierigen Wetterlage nicht gestartet werden. Trotzdem wird PDG 2016 definitiv als Erfolg in die Geschichte eingehen.

Stephan Klaus

Stephan Klaus

CEO | Co-Founder

Behält den Überblick, wenn mal der Durchblick fehlt. Man nennt ihn auch Mr. Gadget, es gibt kein Gerät, welches er nicht mit Vornamen kennt. Sein Know How ist breit gefächert; frag ihn was du willst, er hat eine Antwort.

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