droidcon Turin 2018  - Rückblick & Highlights

26. April 2018 - von Yannick Pulver

Die droidcon bringt Android Entwickler und Speaker aus der ganzen Welt zusammen um sich auszutauschen über App-Entwicklung, Design und die Android Community.

Mehr als 800 Android Entwickler, Studenten und Interessierte nahmen an der diesjährigen droidcon in Turin teil. Die Konferenz fand im neu-renovierten OGR statt, welches viel Platz in einer antiken aber modernen Atmosphäre bot. Unser Android Intern Yannick berichtet euch hier von drei spannenden Android-Talks.

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Nach unserem 25-minütigen Spaziergang vom Apartment zu der Venue, stellten wir uns ans Ende einer relativ langen Schlange. Obwohl jegliche Beschilderung zur droidcon fehlte, fühlten wir uns, umgeben von Personen mit T-Shirts und Rucksäcken von bekannten IT-Firmen, am richtigen Ort.

Sobald wir nach innen gelangten, wurde es dann umso mehr bestätigt, dass wir am richtigen Ort waren. Lebensgrosse Android-Figuren bzw. Bugdroids, zahlreiche Screens, und der Geruch von Technologie lies unsere Vorfreude grösser werden. Bei der anschliessenden Registration erhielten wir dann noch einen Swag-Bag mit verschiedenen Stickers und Goodies. Nice!

Nur wenige Augenblicke später startete die #droidconit mit der Keynote von Rebecca Franks namens Paving your Path to becoming a better Android Developer. Es war ein interessanter Start, welcher auch für nicht-Android Entwickler ausgelegt war. Sie zeigte in 4 Teilen auf, wie wir uns selbst, unser Team, unsere Firma und die Entwickler-Community verbessern können. So sind das Mitmachen in Open-Source Projekten, das Einführen von Pull-Requests im Team oder "be open to being wrong" einige Beispiele aus ihrer Keynote.

Nach ihrer Präsentation wurden immer jeweils 3 Talks gleichzeitig gehalten. Das Interessante dabei war, dass alle diese Talks jeweils in der gleichen Halle stattfanden. Durch das Anpassen der Kopfhörer auf die richtige Farbe, konnte dem gewünschten Sprecher zugehört werden. Fun fact: Mit kluger Wahl des Sitzplatzes konnten alle Talks gleichzeitig betrachtet werden, so hätte man nicht mal aufstehen müssen um die Slides eines anderen Talks zu sehen. Aber nur wenige blieben jeweils sitzen und liessen sich das Networking, die Darbietungen eines Magiers oder den italienischen Kaffee ☕️ entgehen. Ebenso war es oftmals angenehm, im stylishen Café Snodo nebenan kurz Pause von dem dunklen Konferenzraum zu machen.

So nutzte ich einmal die Gelegenheit um mich mit Nick Butcher, Designer + Entwickler bei Google, kurz auszutauschen. Es war spannend zu sehen, wie er je nach Projekt als Designer, als Entwickler oder auch in beiden Rollen agiert. In Projekten wo er als Designer und Entwickler tätig ist, gestaltet er oftmals direkt im Code, ohne auf Design-Tools zurück zu greifen.

Die Mischung aus Design & Entwicklung war auch in den Themen der Talks gut vertreten. So gab es Talks über User Experience, Testing, Live-Coding oder Jene, die zum Denken anregen. Einige der für mich spannendsten Talks sind folgend aufgeführt:

Typesetting: Designing and building beautiful text layouts 📃

by Florina Muntenescu & Nick Butcher

Der Talk von den beiden Google Developer Advocates zeigte uns wie Blocktext zu einem ansprechenden Text Layout gestaltet werden kann. Es startete mit der Gruppierung von zusammengehörenden Elementen und der Wichtigkeit von Schriftarten. Mit Spannables wurde aber dann auf ein mir bisher unbekanntes Thema eingegangen, wie Texte sehr präzise formatiert und gehandhabt werden können.

The big rewrite 🛠

by Jeroen Mols

Die Präsentation von Jeroen Mols hatte eine interessante Grundlage: Manche Software Projekte werden nach und nach komplexer, die Architektur unübersichtlichicher — warum nicht einfach neu starten? Unterbreitet mit Legography zeigte er auf, was alles für Hindernisse auf jemanden warten, falls ein bestehendes Projekt neu entwickelt wird.

Multiplatform Kotlin Development 🌈

by Marcin Moskała

Kotlin ist eine Programmiersprache und wird seit 2017 offiziell von Android unterstützt. Die Verbreitung davon ist sehr gross, so erkannten wir keine Präsentation, welche nicht mit Kotlin-Code versehen war. Aus diesem Grund war der Talk von Marcin Moskała sehr spannend. Er erläuterte die Vision der Verwendung von Kotlin als einzelnen Programmiersprache für eine komplette Infrastruktur, von Backend zu Frontend (Web, Android, iOS). Die Zukunft von Kotlin kann und wird wahrscheinlich sehr spannend, wir halten unsere Augen offen!

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Obwohl das Konzept der 3 Talks in einem Raum spannend war, waren wir nach 2 Tagen voller Präsentationen gewissermassen froh, die etwas unbequemen Kopfhörer wieder abzugeben.

Aus dem selben Grund entschlossen wir uns, am Abend des ersten Tages nicht mehr an die Silent Disco Party zu gehen und stattdessen die Stadt Turin für einen kurzen Moment auszukundschaften.

Unsere Diskussionen brachten uns nebst dem Inhalt der Konferenz und der kleinen Kaffee’s ☕️ auch darauf, wie wir was davon bei uns implementieren können.

Für mich war die Droidcon 2018 in Turin die erste solche Tech-Konferenz die ich besuchen durfte. Aus diesem Grund wusste ich nur thematisch, was mich erwarten wird. Ich bin deshalb umso mehr froh, dass ich aus der Konferenz viele Informationen aufgreifen konnte. Das eine oder andere, was ich mir notiert habe, werde ich durchaus weiterverfolgen.

Noch ein Hinweis: Die Talks wurden alle aufgezeichnet. Sobald diese online verfügbar sind, werden wir diese entsprechend verlinken.





Editor’s note: Neben der Veröffentlichung hier auf dem Apps with love Blog, hat Yannick den Konferenz-Rückblick auch auf seinem persönlichen Medium-Blog publiziert. Wem ausserdem die fantastischen Bilder in diesem Blog gefallen: Davon gibt es mehr zu sehen auf Yannicks Instagram.

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