Dimension 1: Testplanung und -konzeption
Zu Beginn geht es ums Aufgleisen. Gemeinsam schaffen wir in den folgenden Schritten die Grundlage, damit Software Testing vom ersten Tag an zielführend ist.
Das grosse Ganze erfassen
Was soll das Produkt leisten und was braucht es dafür? Wir klären die Ziele, erfassen die Anforderungen und identifizieren, welche Aspekte des Produkts getestet werden müssen, um den gewünschten Mehrwert sicherzustellen.
Projektstruktur festlegen
Wir skizzieren die relevanten Testarten und in welchen Projektphasen sie zum Einsatz kommen sollen.
Wir planen Prioritäten für einen reibungslosen Ablauf, das Erkennen von Risiken und die gezielte Steuerung von Abhängigkeiten.
Wir legen fest, was wie getestet wird: wo Software Testings automatisiert werden können, wo automatisierte CI-Pipelines sinnvoll sind und wie wir Edge Cases abdecken.
Wir legen Projektmethoden fest: arbeiten wir Agil oder nach Hermes oder Wasserfall? Welche Artefakte sind gefordert?
Um eine Roadmap zu erstellen, erfassen wir Timelines und Abhängigkeiten: wann findet welches Testing statt, was braucht Vorlaufzeit und muss mit dir als Auftraggeber*in abgestimmt sein.
Rollen und Zusammenarbeit
Rollen werden klar definiert: Wir klären Fragen wie wer testet was, wer übernimmt welche Rolle beim Testen, in welcher Projektphase beginnt das Testing und wer sind die Ansprechpersonen für spezifische Testarten.
Kommunikationswege werden festgelegt, damit alle zur richtigen Zeit die richtigen Informationen haben. Wie sieht zum Beispiel das Fehler- und Bug-Management aus? Wie und in welcher Struktur werden Bugs gemeldet? Wo findet die Abnahme statt?
Testplanung und Testkonzeption ist kein einmaliger Schritt, wir reflektieren laufend, ob das Vorgehen noch zielführend ist und passen an wo nötig. Das Ergebnis kann ein ausführlicher Testplan sein, häufig aber auch eine Teststrategie, definierte Testprozesse, Testszenarien oder andere Qualitätsmassnahmen.