Wie werden Anforderungen oder Requirements dokumentiert und verarbeitet?
Anforderungen werden in Form von sogenannten Epics, Features und User Stories dokumentiert. Diese folgen einem klar definierten Muster:
Ein Epic ist eine grössere Aufgabeneinheit und beschreibt eine übergeordnete Anforderung an ein Produkt. Beispielsweise «User*innen können ein Profil erstellen.»
In der Regel bilden mehrere Features zusammen ein Epic. Features sind etwas detaillierter als Epics, beschreiben immer noch auf relativ hoher Flughöhe, was ein Produkt können soll. Das Epic «Profil erstellen» könnte sich beispielsweise aus den Features «Benutzername erfassen» und «Profilbild hochladen» zusammensetzen.
Features werden dann weiter in User Stories unterteilt und noch detaillierter beschrieben. User Stories beschreiben das gewünschte Endergebnis aus Sicht von Enduser*innen. Für das Feature «Profilbild hochladen» könnten beispielsweise folgende User Stories formuliert werden:
«Als Userin möchte ich ein Bild aus meiner Fotogalerie auswählen und hochladen können, damit mein Profil persönlicher wirkt.»
«Als Userin möchte ich mein ausgewähltes Bild vor dem Hochladen zuschneiden können, damit ich den gewünschten Bildausschnitt verwenden kann.»
Wie die Dokumentation erfolgt, ist oft abhängig davon, was als nächstes mit den Anforderungen geschehen soll. Wenn das Ziel zum Beispiel eine erste Kostenschätzung ist, ist eine Liste in einem Google Sheet oder Excel File oft am einfachsten. Wenn die Anforderungen umgesetzt werden, wandern sie dann in ein Issue Tracking Tool, das bei der Planung hilft und Funktionen zur Verteilung der Anforderungen auf einzelne Projektphasen (Sprints) mitbringt. Wir verwenden dafür Clickup oder Systeme, die unsere Kund*innen einsetzen wie Jira oder Azure DevOps – wir sind diesbezüglich erfahren und flexibel.