In den meisten Projekten ist der erste Schritt einer Zusammenarbeit ein Workshop im einen oder anderen Format. Klassisch nennt sich sowas Projekt-Kickoff. Oft klären wir in einem Kickoff Meeting aber nicht nur administrative Dinge, sondern stürzen uns gleich in die Materie. Dafür haben wir verschiedene Methoden und Techniken, die wir auch gesondert – sozusagen standalone – einsetzen können und anbieten.

Kickoff-Workshop

Wenn die Basis für ein gemeinsames Projekt besteht und es losgehen kann, starten wir mit einem Kickoff-Workshop in die Zusammenarbeit.

Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen: Wir lernen uns kennen, klären Erwartungen, definieren Kommunikationsregeln, Tools und Rahmenbedingungen und schärfen Inhalte, Ziele und Roadmap. Der Kickoff-Workshop ist der erste Schritt in gemeinsamen Projekten und uns ist es wichtig, dass an diesem Termin alle Projektbeteiligten dabei sind. Es geht darum, dass von Anfang an alle wissen, wer wer ist, worum es geht, was die gegenseitigen Erwartungen sind und sich alle etwas beschnuppern können. Schliesslich wird man über kurz oder lang einigermassen intensiv zusammenarbeiten.

Bild von Workshop mit Snacks & guter Stimmung
Bild von internem Workshop mit Post-its an Kartonwand und Personen an einem Tisch im Meeting Raum
Sara, Alain und Res beim gemeinsamen Workshop
Workshop für das Projekt le petit calendrier
Mitarbeitende von Apps with love erarbeiten in Gruppen ein Thema
Einblick in verschiedene Workshops bei Apps with love

Die Agenda für einen Kickoff-Workshop umfasst Themen wie Ziele und Vision, Rollen und Organisation, Zielgruppen und Scope sowie Kommunikation, Planung und nächste Schritte. Je nach Bedarf werden einzelne Punkte vertieft, ergänzt oder weggelassen.
Auch wenn das nach viel klingt: Dank unserer Erfahrung und einer klaren Struktur bleibt der Aufwand überschaubar. In der Regel dauert ein Kickoff zwischen ein und zwei Stunden.
Wir finden es wichtig und richtig, dass alle Beteiligten diese Themen zumindest einmal gehört haben. Denn nur so kann man ein Projekt in seiner Gesamtheit wirklich verstehen.

Wenn dein Vorhaben noch nicht konkret genug ist, um direkt in ein Projekt einzusteigen, dann bietet sich ein unverbindlicher Discovery-Worshop an.

Discovery-Workshop: Das Wie und Was einer groben Idee gemeinsam herausfinden

Wenn deine Idee noch ganz am Anfang steht und noch nicht ausgereift für ein ganzes Projekt ist, dann gilt es, sich Zeit für eine Entdeckungsreise zu nehmen: Was ist geplant? Welche Probleme sollen gelöst werden? Was ist wünschenswert? Was ist machbar? Was ist über die Enduser*innen bereits bekannt und was nicht?

Diese und viele weitere Fragen klären wir gemeinsam im Discovery Workshop. Wir bringen die Expertise aus allen nötigen Disziplinen wie Design und Konzeption, Technologie, User Research und Marketing ein, um aus ersten Ideen, Grobkonzepten und Gedanken, konkrete Lösungsansätze und Anforderungen an die zukünftige App oder Website zu entwickeln.

Workshop Einblick mit Post-its auf Whiteboards und Diskussion zwischen zwei Personen
Milena Rutz präsentiert ein Flipchart voll mit Post-its
Stefan Spieler stellt im Workshop Design-Ideen vor
Workshop Einblicke

Dieser Workshop bringt die Projektidee auf den Punkt und verspricht gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches digitales Angebot. Im Rahmen des Workshops arbeiten wir gemeinsam entlang des Human Centered Design Ansatzes. So stellen wir von Anfang die Weichen richtig, damit ein Produkt entsteht, welches den Zielvorgaben und den zugrunde liegenden Bedürfnissen der Zielgruppen entspricht. Der Output des Workshops ist ein Board mit allen Workshop-Arbeiten, den erarbeiteten Kontextinformationen zum Vorhaben, sowie eine Übersicht über die gemeinsam erarbeiteten User Requirements (Anforderungen) für die geplante Software. Je nach Umfang des geplanten Projekts reicht schon dieser erste Workshop, um anschliessend eine Aussage zu möglichen Kosten und dem Zeitplan machen zu können.

Die wesentlichen Programmpunkte sind:

  • Kontext verstehen – Ausgangslage und Rahmenbedingungen klären

  • Lösungsansätze & Kernfunktionen – Lösungswege skizzieren und erste Schwerpunkte ausarbeiten

  • User Requirements Engineering – mögliche Anforderungen ableiten, diskutieren und dokumentieren

  • Erste Diskussionen zur Architektur und Technologiewahl führen

  • Workshop-Feedback, Parkplatz und nächste Schritte definieren

Wie sehr ins Detail wir am Workshop in jedem Programmpunkt gehen können, hängt von den vorhandenen Vorinformationen und der Komplexität der Idee ab. Dauern tut so ein Workshop in der Regel rund einen halben Tag: Mit weniger kommen wir nicht weit und länger ist kaum effizient, denn das Programm ist intensiv und nach einigen Stunden rauchen die Köpfe. Zusätzlich braucht es natürlich eine gute Vor- und Nachbereitung.

Business-Model-Workshop

Bei vielen digitalen Produkten stellt sich die Frage nach dem Geschäftsmodell. Startups benötigen Zahlen für einen Pitch oder Businessplan, etablierte Firmen müssen Budgets berechnen können. Echte Zahlungsbereitschaft oder tatsächliche Einnahmen lassen sich auch im besten Workshop nicht voraussagen – dafür braucht es echte Erkenntnisse aus dem Markt – aber wir können in Szenarien denken und arbeiten.

Dazu machen wir als erstes eine Auslegeordnung dazu, welche Bezahlmodelle und Monetarisierungsmöglichkeiten es gibt und was deren Vor- und Nachteile sind. Auf der Ausgabenseite reden wir über Dinge wie Ressourcenbedarf, Skalierbarkeit und Fixkosten.

Und dann schauen wir uns die Customer Journey an und finden mögliche Modelle. Dabei treffen wir Annahmen und denken die jeweiligen Best- und Worst-Cases durch. Das ersetzt keine Erfahrung im Markt, aber es hilft einen Eindruck von möglichen Grössenordnungen und nötigen Rahmenbedingungen zu erhalten: Thinking in orders of magnitude.

Voraussetzung für den Workshop ist eine klare Zielgruppe und eine einigermassen definierte Produktvision. Resultat aus dem Workshop ist mindestens eine Customer Journey für die Hauptzielgruppe plus ein dynamisches Excel-File oder Google-Sheet, das dir die Möglichkeit gibt, selbst weiter am Business Model zu feilen. Was dabei vielleicht noch mehr zählt als die konkreten Deliverables: ein klarer(er) Blick auf das Geschäftsmodell – welche Optionen realistisch sind, was sie voraussetzen und welche Konsequenzen sie haben können. Dieses Wissen schafft eine solide Grundlage für Entscheidungen rund ums Geschäftsmodell und zeigt auf, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Dominic Lüthy Dominic Lüthy

«Das Vorgehen von Apps with love mit einer intensiven Phase mit Workshops, Anforderungserhebung und Diskussion hat effektiv zu einem gemeinsamen Verständnis für unsere Herausforderungen geführt. Das wiederum hat ermöglicht, termingerecht auf den Stichtag die erste mit dem neuen System realisierte Seite für das Swiss Economic Forum live zu schalten. Die Webauftritte für alle unsere Events konnten wir Schritt für Schritt in das CMS integrieren und damit Synergien nutzen. Ziel erreicht!»

Dominic Lüthy
Director Marketing & Communication, NZZ Connect

Make it Fancy Workshop

Dieses Format nutzen wir meist mit einem ausgewählten Kreis aus dem Projektteam – manchmal auch komplett intern. Es geht um die Frage: Wie wird ein Produkt nicht nur gut, sondern exzellent - oder eben fancy.

Dabei setzen sich Expert*innen aus den Bereichen Konzeption, Design, User Experience, Animation und UX Writing mit Frontend-Entwickler*innen zusammen und «nehmen eine App oder Website auseinander». Wir schauen uns gezielt die Details an, die oft übersehen werden, oder über die Nicht-Fachpersonen gar nicht erst nachdenken – die aber den entscheidenden Unterschied machen.

Dazu gehören zum Beispiel Mikro-Interaktionen rund um Buttons, Icons, Banners, Empty States oder Loaders. Oder erweiterte Patterns wie Transitions, Gesten oder alle Arten von Widgets. Ebenso schauen wir uns an, wie Push Nachrichten oder Cookie-Banners aussehen und überlegen uns, wo kleine überraschende Momente im Interface Sinn machen.

Nach der Analyse identifizieren wir, was einfach verbessert werden kann und was im Detail angeschaut und spezifiziert werden muss. In anderen Worten: Was ist Low-Hanging-Fruit und was gehört in den Backlog.

Wem das zu technisch oder detailverliebt ist, oder wenn du jetzt nur Bahnhof verstanden hast: Das ist der Grund, wieso wir diese Workshops oft einfach intern machen. Aber es ist eben auch der Grund, wieso das Produkt dann die «with love» Qualität erreicht. 

Wenn du dabei mitreden kannst und willst, oder wir dein Produkt mal gemeinsam «dekonstruieren» sollen: Das machen wir gerne!

Workshop nach Wunsch

Zum unserem erweiterten «Standard-Workshop-Arsenal» gehören ausserdem auch noch:

  • Brand- & Naming-Workshop: Mit kreativen Methoden Ideen für mögliche Namen und Erscheinungsbilder für ein Produkt oder eine Firma finden

  • Einen Schritt zurück: Herausforderungen im Projekt mit der gezielten Methodik der Root Cause Analyse überwinden 

  • Kurz-Hackathon: Technische Probleme und Bugs in einer konzentrierten Session gemeinsam und kreativ aus dem Weg räumen  

Wir entwickeln individuelle Softwarelösungen gemäss den Wünschen und Bedürfnissen der Endanwender*innen und den Anforderungen unserer Kundschaft. Und so gestalten wir auch unsere Workshops je nach Wunsch und Bedürfnis. Unsere Mitarbeitenden haben eine sehr breite Palette an Wissen, Erfahrungen und versteckten Talenten:

  • 3D-Printing? Check ✅

  • Hardware & Elektronik-Entwicklung? Check ✅

  • Fotografie und Bildbearbeitung? Check ✅

Die Liste liesse sich beliebig verlängern. Das heisst: wenn du auf der Suche nach einem Erfahrungsaustausch, einer Beratung oder an Know-how Transfer interessiert bist, kannst du dich jederzeit mit deinen Gedanken und Fragen bei uns melden. Unser Wissen zu teilen gehört zu unseren Grundwerten und wir stellen das passende Workshop-Programm gerne gemeinsam mit dir zusammen. 

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