SCHURTER Smart Connector

Intelligenz für deine Elektronik­geräte
Die Smart Connectors von SCHURTER machen Geräte, beispielsweise eine Kaffeemaschine, IoT fähig. Die Smart Connector App und das Web Dashboard liefern Informationen über den Stromverbrauch und die Leistung von verbundenen Geräten und ermöglichen die Steuerung und Überwachung aus der Ferne.
Kunde
SCHURTER AG
Jahr
2023
Kategorien
Konzept und Design, Softwareentwicklung, Webentwicklung, Projektmanagement, UX Writing
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SCHURTER Smart Ecosystem

SCHURTER produziert intelligente Gerätestecker, welche beinahe in jedes Gerät eingebaut oder als externe Stecker an Geräte angeschlossen werden können und diese somit einfach und sicher mit dem Internet verbinden.

SCHURTER hat aber nicht “nur” smarte Hardware im Portfolio, sondern auch verschiedene Softwarekomponenten, welche ein ganzes Ökosystem bilden, bestehend aus den SCHURTER Smart Connectors, App und Cloud-Lösung. Die App ist das Bindeglied zwischen Hardware und Cloud: Sie wird benötigt, um die Hardware zu konfigurieren, mit dem Netz zu verbinden und die Daten der verbundenen Smart Connectors zu visualisieren. In der Cloudlösung von SCHURTER fliessen alle Daten zusammen und werden in einem anpassbaren und konfigurierbaren Dashboard sichtbar gemacht. Eine API schliesslich öffnet das Ökosystem und lässt die weitere Verarbeitung der Daten in anderen Applikationen zu.

Onboarding und Pairing des Smart Connectors

Geräte Steuern und Stromverbrauch überwachen

Der Smart Connector misst Energie, Spannung und Strom der angeschlossenen Geräte. Anhand dieser Daten können Verbrauch und die Zeiten, in denen sich Geräte im Betrieb oder im Standby-Modus befinden, analysiert werden.
Ausserdem können mit der Smart Connector App die mit dem Smart Connector verbundenen Geräte bequem aus der Ferne ein- und ausgeschaltet werden. Die Fernsteuerung der Geräte ermöglicht es, die Kontrolle über die Geräte auch dann zu behalten, wenn man nicht zu Hause ist. Es kann beispielsweise sichergestellt werden, dass Geräte nur eingeschaltet sind, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Das hilft, den Energieverbrauch zu reduzieren und minimiert potenzielle Sicherheitsrisiken.

Smart Connector Übersicht und Leistungsdaten

Die Smart Connectors gibt es sowohl als Einbauvariante (Smart Connector DS11) als auch als Stand-Alone-Version (Smart Connector DT31). 

Zusätzliche Ein- und Ausgänge für Signale in der Einbauvariante (je zwei binäre bzw. On/Off-Eingänge und eine serielle Schnittstelle) erlauben zusätzliche Steuerungs- und Datenerfassungsoptionen. Und dadurch, dass auch Over-the-Air-Updates (OTA) möglich sind, lassen sich die Systeme fernwarten. Durch die Sammlung von Daten der Geräte, in denen ein Smart Connector eingebaut ist, ergeben sich ausserdem Möglichkeiten im Bereich von vorausschauender Wartung (sog. Predictive Maintenance).

Umfassende Informationen über die Smart Connectors gibt es auf der SCHURTER Website.

Apps für beide Plattformen und ein Web-Dashboard

Die SCHURTER Smart Connector App ist als iOS und Android App verfügbar. Ausserdem stehen Funktionalitäten auch über ein Web-Dashboard zur Verfügung.

Bei der Dashboard-Entwicklung haben wir sogenannte Webkomponenten eingesetzt. Der grosse Vorteil von Webkomponenten ist, dass sie flexibel dort eingebunden werden können, wo sie gebraucht werden. Sie können an beliebigen Stellen im Dashboard als sogenannte Feature Boxen eingesetzt werden, ohne dass dabei unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Code-Teilen ausgelöst werden.

SCHURTER Smart Connector Web Dashboard

Schrittweises Vorgehen mit Klickdummys und Prototypen 

Apps with love durfte die Entwicklung der meisten Softwarekomponenten von Anfang an begleiten. Die Firmware der Smart Connectors stammt aus den Federn von SCHURTER. Als diese in einer ersten Version verfügbar war, haben wir uns mit SCHURTER im Sommer 2020 zum ersten Mal über die Entwicklung der Apps, respektive zuerst über die Konzeption und den Bau von Prototypen, unterhalten.

Basierend auf dem erarbeiteten Konzept & Design wurde ein klickbarer Prototyp erstellt. Mit diesem konnten die wichtigsten Use Cases getestet sowie intern und extern validiert werden. Da die Kommunikation zwischen App und Hardware eine knifflige Angelegenheit sein kann, wurde ausserdem ein technischer Prototyp gebaut. Damit konnten wir sicherstellen, dass die Kommunikation zwischen App und Smart Connector via Bluetooth funktioniert und die Anbindung an die Cloud möglich ist, bevor wir mit der "richtigen" Entwicklung starteten.

Mehr über Prototyping und warum wir Fans davon sind, haben wir im Blogpost “App Prototyping - Nutzen, Design-Tools und Beispiele” erklärt. 

Auf die Prototypen folgte die erste Version der App vorerst nur für iOS. Im Herbst 2021 durften wir Konzeption, Design und Umsetzung der ersten Version des Web Dashboard in Angriff nehmen. Die Integration und Weiterentwicklung übernahm dann das Team von SCHURTER.

Im Sommer 2022 schliesslich folgte die Android Version der App. 2023 wurden die Apps erweitert und offiziell verfügbar gemacht.
Wie man sieht: Der Aufbau eines Ökosystems - insbesondere wenn Hardware, Firmware, Apps und Clouds integriert werden müssen - dauert.

Um das Klischee zu bedienen: Hardware is hard! 🤓

Jonas Wirz

«Die Zusammenarbeit mit Apps with love war über die eigentliche Produktentwicklung hinaus sehr wertvoll. Mit viel Know-How und guten Ideen haben Sie nicht nur die App und das Dashboard, sondern auch unsere API geprägt und laufend verbessert. Dabei hat sich oft gezeigt, dass der Teufel eben doch im Detail steckt.»

Jonas Wirz, stellvertretender Leiter Advanced Engineering bei SCHURTER

UX-Writing

Während des Entwicklungsprozesses haben wir auch ein Augenmerk auf die Texte in der App gelegt. Formulierungen und Tonalität wurden vereinheitlicht, wo nötig ergänzt oder vereinfacht. Die Texte sollen klar, einfach verständlich und hilfreich sein, sodass User*innen optimal durch den Pairingprozess begleitet werden und möglichst nirgends auf Stolpersteine treffen. Im folgenden zwei Vorher-Nachher Beispiele:

Empty State der Schurter Smart Connector App vor und nach UX-Writing
Solange noch kein Smart Connector verbunden ist, werden den User*innen auch keine Daten angezeigt. Dieser sogenannte “Empty State” eignet sich dafür, die User*innen darüber zu informieren, was zu sehen wäre und sie zu einer Aktion zu bewegen.
Passwort Anforderungen vor und nach UX-Writing
Ursprünglich mussten User*inne nach unten scrollen, um die Passwortanforderungen zu sehen. Fehlende, resp. schlecht ersichtliche Passwortanforderungen führen zu Fehlermeldungen, die einfach vermieden werden könnten. Deshalb wurden die Anforderungen neu direkt unter dem Passwortfeld platziert.

Fazit und Ausblick

Die Zusammenarbeit mit SCHURTER über die letzten knapp drei Jahre ist eine Erfolgsgeschichte. Von einem Innovationsprojekt zu einem marktfähigen Ökosystem ist es ein langer Weg, aber einer, der sehr spannend, abwechslungs- und lehrreich ist. Wichtigste Erfolgsfaktoren: Gegenseitiges Vertrauen und Austausch auf Augenhöhe. Bei der Integration von verschiedenen Hard-und Softwarekomponenten gibt es viele Schnittstellen und entsprechend kann einiges schiefgehen. Sei es beim Thema Sicherheit, aber auch bei der Integration von Bluetooth, WLAN oder Cloud-Anbindung. Wir schätzen uns sehr glücklich, mit SCHURTER so partnerschaftlich und pragmatisch zusammenarbeiten zu dürfen.

Und man darf gespannt sein, was noch kommt! Von SDKs für White-Label-Lösungen, Funktionserweiterungen in Apps und Web bis zu weiteren Hardware-Varianten ist zwar noch nichts spruchreif, aber die Möglichkeiten sind schier grenzenlos!

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Martin Moser
Martin Moser
Project Management
In der Ruhe liegt die Kraft. Ein Projektleiter mit dem man auch gerne am Lagerfeuer gefangene Bären grilliert und bis zum Morgen über die Sterne sinniert. Wer Projekte tiefenentspannt und ohne Sorgen realisieren möchte, ist in seinen Armen gut aufgehoben.
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iOS Development
Der netteste Kerl auf Erden mit einem Akzent zum Verlieben. Wären wir kinderlos, wir würden ihn adoptieren. Ach ja, er ist auch ein absoluter Profi, wenn es um Bits & Bytes geht.
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Quality Assurance
In seinem Physikstudium hat er sich auf etwas spezialisiert, das “Quantum Atom Optics” heisst. Ist wahrscheinlich genauso kompliziert, wie es klingt. Wir sind froh, kann er auch Qualitätssicherung und mag er als Wahl-Basler, Hobbyfotograf und -Fussballer zwischen unseren Standorten hin- und her pendeln, um über unsere Device Walls zu wachen.
Matthias Ossola
Matthias Ossola
Android Development
Techie mit erweiterten Talenten: Nicht nur hat er eine Vergangenheit als .Net-Entwickler die ihm nun als Android-Dev zugutekommt, er spricht auch fliessend ironisch und haut in einer Ruhe und ohne eine Miene zu verziehen die sarkastischsten Sprüche raus. Daneben ist er Speed-Learner im Töggelen und lehrt den etablierten Tischfussballer*innen im Büro das Fürchten.
Valentin Naegeli
Valentin Naegeli
Head of Marketing & Communication
Wer mit uns eine App entwickeln möchte, bekommt von ihm erste Infos und Tipps. Er kennt sich mit dem ganzen App-Ökosystem aus und weiss, ob sich eine App lohnt oder ob besser zuerst in das Marketing oder eine Webseite investiert werden müsste. Wir nennen ihn auch „The Wolf of Landoltstreet“.
Roman Hofer
Roman Hofer
Co-Head of Project Management
Hat immer ein Lachen im Gesicht und ein Spruch auf den Lippen, aber wenn’s ernst gilt kann man sich auf ihn verlassen wie auf keinen zweiten. Wenn er nicht mit Telefon am Ohr an der frischen Luft anzutreffen ist, dann findet man ihn bestimmt auf einem Biketrail.
Maya Walther
Maya Walther
Marketing & Sales, UX-Writing
Hochqualifiziertes Knowhow, Pragmatik, Effizienz, Kreativität: Hat sie alles. Frische Texte und neue Ideen hieven unser Marketing Team aufs nächste Level.
Stefan Spieler
Stefan Spieler
Concept & Design
Design Profi in allen Belangen. Trägt jetzt Bart, ist aber trotzdem für jeden Blödsinn zu haben, wenn es mit Design, Games, 3D, Ping Pong, schwimmen, reiten oder lesen zu tun hat. Einer der ersten in diesem Laden und immer noch einer der besten.
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